Railay Beach
Von Ao Nang, wo unsere Unterkunft ist, fährt man zehn Minuten mit einem Longtailboot zum wunderschönen Strand von Railay. Da die Boote aber erst fahren wenn mindestens acht zahlende Touristen mitwollen (nichtzahlende Thais sind dann mindestens genauso viele dabei), dauert es ein bisschen länger bis man wirklich ankommt.
Ähnlich wie in Ko Phi Phi ist in Railay ein schöner Strand zwischen zwei grossen Felsköpfen.
Auch von oben sehen die beiden Orte sehr ähnlich aus. Wir haben aber kaum Zeit am Strand verbracht, sondern sind auf die Suche nach einer in unserer Karte eingezeichneten Lagune gegangen.
Dabei sind wir durch Urwald gelaufen und über Felsen geklettert. Wir haben uns von den schwierigeren Passagen zum Glück nicht abschrecken lassen und sind nach mehreren steilen Felsstrecken an unserem Ziel angekommen:
Umgeben von fast senkrechten Felswänden und viel Gestrüpp ist ein warmer Salzwasserpool, in dem wir schwimmen waren. Die Kalkfelsen bei und um Railay haben uns so gut gefallen, dass wir am nächsten Tag noch einmal einen Ausflug dorthin gemacht haben. Mit einem Segelboot sind wir zu einer senkrecht bis überhängenden Felswand gefahren, haben uns die Kleider aus- und die Kletterschuhe angezogen und sind zu unserer Kletterwand geschwommen.
'Deep Water Soloing' heisst das, wenn man ohne Sicherung die Felsen über dem Meer hochklettert
und sich dann, wenn man keine Kraft mehr hat, einfach ins Wasser fallen lässt.
Das Runterfallen war genauso lustig wie das Klettern. Das hat beides richtig Spass gemacht!Als uns die Arme wehgetan haben und die Ebbe gekommen ist
sind wir weitergesegelt,
haben geschnorchelt und gefischt.
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